Was ist eine Blisterverpackung?

Unter einer Blisterverpackung – im Handel intern auch als Blister bezeichnet – versteht man eine Produktverpackung, die es dem Kunden bzw. Käufer erlaubt, den verpackten Gegenstand zu sehen. Man unterscheidet zwischen Schweißverpackungen (Siegelblister), Klemmverpackungen (Schiebeblister) und Klappverpackung (Klappblister):

  • Klemmverpackungen

    Klemmverpackungen

    Bei Klemmverpackungen werden die Ränder der Blisterhaube um die Pappkarte herumgebogen. Die Blisterkarte wird hierbei in das fertige Formteil eingeschoben.

  • Schweißverpackungen

    Schweißverpackungen

    Bei Schweißverpackungen werden Blisterhaube und die mit Blisterlack beschichtete Blisterkarte durch Hitze miteinander verbunden, was gleichzeitig ein Warensiegel im SB-Handel darstellt.

  • Klappverpackung

    Klappverpackung

    Bei Klappverpackung werden Folienvorderteil und Rückseite mittels Druckknöpfe oder Hinterschneidungen miteinander verbunden.


How it Works

in diesem Erklärvideo erfahren Sie unsere Arbeitsweise, von der Beratung bis hin zur fertigen Verpackung.

Und so gehts!

 

Die Formgebung der Blisterkontur geschieht per Thermoformtechnik

Hier sind nahezu alle Formen möglich, um das Produkt bestmöglich zu präsentieren und zu schützen

Neben dem Kundennutzen hat die Sichtverpackung auch für den Einzelhändler Vorteile. Sie kann meist auf standardisierte Halterungen aufgeschoben werden, den sogenannten Euroslot (auch: Euroloch oder Deltaloch), was die Präsentation und die Inventur erleichtert. Durch die große Verpackung kleiner Gegenstände wird der Ladendiebstahl durch solche Siegelblister erschwert.

Siegelblister (3)